Sollte das Zufallsbürger*innen-Konzept nicht die breite Bevölkerung abbilden, helfen Multiplikator*innen. Sie können benachteiligte Gruppen gezielt adressieren und einladen.
Wichtig: Sie sollten Multiplikator*innen nur für solche Gruppen ansprechen, aus denen noch nicht genügend Teilnehmende angemeldet sind. Sie können auch Multiplikator*innen als Vertretende und Fürsprechende zu speziellen Themen einzuladen.
Ein Beispiel: Wenn sich schon genügend Personen im Alter von 20-25 Jahren angemeldet haben, müssen Sie keine Multiplikator*innen an Universitäten ansprechen. Diese Altersgruppe ist ausreichend vertreten.
Wer kann Multiplikator*in sein?
Multiplikator*innen können Angehörige oder Vertretende von Organisationen oder Institutionen sein. Sie spielen eine wichtige Rolle dabei, Menschen über die Beteiligung zu informieren, sie zu motivieren und ihre Teilnahme zu fördern. Sie können zwischen Kommunalverwaltung und Bevölkerung vermitteln. Sie unterstützen so den Beteiligungsprozess.
Tipps zur Auswahl der Multiplikator*innen:
- Bestehende Netzwerke nutzen
- Multiplikator*innen abhängig vom Beteiligungsthema ansprechen
- Multiplikator*innen bitten, in ihrem Netzwerk die Einladung zu verteilen und geeignete Personen direkt anzusprechen