Projekt

Bildungsurlaub für Nachhaltigkeit

Konzeption einer Blaupause für Bildungsurlaube für soziale und ökologische Nachhaltigkeit

Ein Mann und eine Frau sitzen nebeneinander und sprechen.

Bildungsurlaub für Nachhaltigkeit

Konzeption einer Blaupause für Bildungsurlaube für soziale und ökologische Nachhaltigkeit

Laufzeit

04/26 - 07/26


Beteiligte

Eine Frau mit schwarzen Haaren und Pony lächelt in die Kamera. Sie trägt einen schwarzen Pullover.
Leitung

Die Herausforderung

Der Klimawandel wirkt zunehmend direkt in die Arbeitswelt hinein: Produktionsweisen verändern sich, neue Anforderungen entstehen, Arbeitsplätze wandeln sich oder geraten unter Druck. Betriebs- und Personalräte sowie andere gewerkschaftlich Aktive stehen vor der Aufgabe, diese Entwicklungen im Sinne der Beschäftigten mitzugestalten. Gleichzeitig ist Klimaschutz in vielen Betrieben mit Unsicherheit, Überforderung oder Abwehr verbunden. Oft bleibt das Thema abstrakt und wird eher als Bedrohung, denn als Chance wahrgenommen. Klassische Bildungsangebote greifen diese Spannungen nur selten auf. Es fehlen Formate, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten betrieblichen Fragen, persönlicher Erfahrung und dem Austausch mit Klimaaktiven verbinden.

Das Projekt im Detail

Im Projekt wird ein Bildungskonzept entwickelt, das Klimaschutz für Mitbestimmungsakteure erfahrbar, alltagsrelevant und gestaltbar macht. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines übertragbaren Konzepts für einen fünftägigen gewerkschaftlichen Bildungsurlaub. Dieser soll Mitbestimmungsakteure dabei unterstützen, den sozial-ökologischen Wandel aktiv mitzugestalten, Ängste abzubauen und Klimaschutz als Chance für gute Arbeit, Beschäftigungssicherung und Mitbestimmung zu begreifen.

Das Konzept entsteht gemeinsam mit gewerkschaftlichen Bildungsstätten und erfahrenen Bildungsreferent*innen. In vorbereitenden Gesprächen werden Bedarfe, Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis aufgenommen. Wir nutzen außerdem wissenschaftliche Impulse zur sozial-ökologischen Transformation und verbinden sie mit erfahrungsbasierten Lernformen, ko-kreativen Methoden, Exkursionen und persönlichen Begegnungen mit Klimaaktiven. So entstehen Perspektivwechsel, neue Handlungssicherheit und konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen Betrieb.

Ergebnis des Projekts wird ein modular aufgebautes Bildungskonzept mit klar definierten Zielen, Inhalten, Methoden und Anwendungshinweisen sein, das für verschiedene Branchen angepasst und in der gewerkschaftlichen Bildungspraxis eingesetzt werden kann.



Förderer des Projekts

Hans-Böckler-Stiftung