Die aktuelle Polykrise macht deutlich: Umweltkrisen und soziale Ungleichheiten verschärfen sich parallel und sie verstärken einander. Während die Erderwärmung Extremwetterereignisse wahrscheinlicher macht, Ökosysteme zusammenbrechen und Ressourcen knapper werden, geraten zugleich immer mehr Menschen in prekäre Lebenslagen. Die Folgen dieser ökologischen Krisen treffen die finanziell Schwächsten am härtesten: steigende Lebensmittelpreise, Hitzewellen ohne Schutzmöglichkeiten, Überschwemmungen in schlecht gesicherten Wohnlagen.
Gleichzeitig erschwert soziale Ungleichheit den ökologischen Wandel. Wer wenig Einkommen hat, kann sich weder energiesparende Geräte noch nachhaltige Alternativen leisten. Währenddessen setzen Wohlhabende ihre Interessen politisch leichter durch. So entsteht ein Teufelskreis: Die Umweltkrisen verschärfen Ungleichheit und Ungleichheit blockiert dringend notwendige Umweltmaßnahmen.
Kommunen stehen in diesem Spannungsfeld besonders im Mittelpunkt. Den ganzen Beitrag gibt es hier.