Projekt

AutoRad – Von der Autoregion zur Fahrradregion?

Transformationspfade regionaler Identitäten und Image des Fahrrads in einer automobilgeprägten Region

Ein Mann stützt sich rücklings auf ein Lastenrad

AutoRad – Von der Autoregion zur Fahrradregion?

Transformationspfade regionaler Identitäten und Image des Fahrrads in einer automobilgeprägten Region

Laufzeit

10/25 - 03/27


Überblick

Wie lässt sich das Image einer Autostadt hin zur Fahrradstadt verändern? In Wolfsburg und Salzgitter prägen Autos und Industrie nach wie vor das Selbst- und Fremdbild der Region. Das Projekt untersucht, wie Menschen vor Ort ohne starken Fahrradbezug angesprochen und motiviert werden können, sich aufs Fahrrad einzulassen. Denn die Verkehrsmittelwahl hängt nicht nur von der Infrastruktur, sondern auch vom Image ab.


Beteiligte

Eine Frau mit schwarzen Haaren und einer Brille lächelt in die Kamera. Sie trägt eine grüne Bluse.

Verantwortlich


Herausforderung

In Regionen wie Wolfsburg und Salzgitter prägen Autos die Wirtschaft, Arbeitsplätze und die regionale Identität überaus stark. Die Affinität zum Auto macht es dem Fahrrad schwer, eine echte Mobilitätsoption zu sein.

Das Projekt konkret

Das Projekt AutoRad bricht die tief verwurzelte Automobilkultur auf und positioniert das Fahrrad neu in der Gesellschaft. Das Projektteam spricht Menschen mit wenig Fahrradbezug durch zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen an und bezieht sie in den Wandel mit ein. Wir verändern das Image des Fahrrads positiv!

Das Image des Fahrrads entdecken
Im Projekt AutoRad untersuchen wir das Image des Fahrrads bei Zielgruppen mit wenig Fahrradkontakt, um zu verstehen, welche Einstellungen, Bilder und Barrieren das Mobilitätsverhalten prägen. Regionale Akteure, u.a. aus Politik, Wirtschaft und Vereinen sowie die Menschen vor Ort, binden wir von Anfang an ein. Durch diese enge Vernetzung mit kommunalen Akteuren stellen wir sicher, dass das Projekt auf lokaler Ebene ankommt und den Bedarfen vor Ort gerecht wird.

Ideen aus der Gemeinschaft
In drei Workshops werden die Perspektiven der Menschen erarbeitet. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden Ideen und Lösungen, wie verschiedene Personengruppen motiviert werden können, das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel wahrzunehmen und zu nutzen. Zudem werden Barrieren und Herausforderungen für die Nichtnutzung des Fahrrads erörtert.

Von der Idee zur Umsetzung
Ausgewählte Ideen und Maßnahmen erproben und evaluieren wir im lokalen Kontext vor Ort. Die Ansätze und Erfahrungen fließen in eine digitale Toolbox ein, die Kommunen und Projekten bundesweit als Instrument zur Verbesserung des Fahrrad-Images zur Verfügung steht. Das Ziel der Toolbox ist, dass sie kontinuierlich durch weitere Projekte erweitert wird.


Partner im Projekt

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften – Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel


Förderer des Projekts

BMV