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„DisAppearances – Sich mit Pflanzen gemein machen“ von Jelka Plate

13. August @ 15:00 - 18:00

DisAppearances untersucht anhand von Performances in verschiedenen Landschaften und speziellen Kostümen die Frage, wer wer wir werden, wenn wir uns mit Pflanzen gemein machen. Im Sinne einer „Kultur des Unterlassens“ stellt sich DisAppearances eine Welt vor, in der der Mensch seine vermeintliche Stellung als Krone der Schöpfung verlässt und sich als Teil eines symbiontischen Planeten versteht. Was passiert, wenn ich als Grasbüschel neben anderen Grasbüscheln liege? Wie ist es zum Baum zu werden und sich nicht mehr von der Stelle zu bewegen? DisAppearances ist ein optimistischer, angewandter und humorvoller Beitrag zu einer angesichts des menschengemachten Klimawandels dringend notwendigen positiven Erzählung der Zurücknahme und Einbettung menschlichen Tuns. 

Waldlandschaft
Copyright: Tobias Still

Jelka Plate, geb. 1971 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin. Sie studierte bildende Kunst und Bühnenbild an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Ihre interview- und recherchebasierten Installationen und Performances greifen häufig soziale Bewegungen auf und stellen Situationen her. In ihrer Arbeit interessiert Jelka die Schnittstelle von Kunst und Politik als Ausgangspunkt für Gespräche. Sie wurde u.a. eingeladen vom Museum Ludwig Köln, Werkleitz Biennale, Kunsthaus Dresden, Galerie für Landschaftskunst Hamburg, Deveron Arts Scotland, Skulpturenpark Berlin_Zentrum, Kunstpavillon Videbaek, Goethe Institut Ouagadougou und Kigali, Scriptings Berlin, Scotty Berlin, Künstlerverein Walkmühle Wiesbaden, Floating University Berlin, nGbK Berlin / Berlinische Galerie, Amerika-Gedenkbibliothek Berlin.

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