Projekt

Social Pop-Up Club – Weniger ist mehr!

Gemeinsam gestalten wir einen Begegnungsraum für Suffizenz am Hauptbahnhof Essen

Ein Zug am Bahnhof im Sonnenlicht

Social Pop-Up Club – Weniger ist mehr!

Gemeinsam gestalten wir einen Begegnungsraum für Suffizenz am Hauptbahnhof Essen

Laufzeit

04/26 - 08/27


Überblick

Der Social Pop-Up Club eröffnet allen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung oder Lebenslage barrierearme Zugänge zu einer nachhaltigen Lebensweise. In dem Projekt lernen wir gemeinsam durch ein interaktives Kunst-und Kulturprogramm, wie man gut lebt und dabei die Umwelt schützt. Alle können mitmachen und ihre Ideen einbringen. So entsteht ein Ort, an dem sich Menschen treffen und voneinander lernen. Möchtest du mitmachen? Dann schreib uns!


Beteiligte

Eine Frau mit schwarzen Haaren und einer Brille lächelt in die Kamera. Sie trägt eine grüne Bluse.
Leitung

Herausforderung

Die sozial-ökologische Transformation erfordert tiefgreifende Veränderungen in Konsum- und Produktionsmustern, damit wir dauerhaft weniger Ressourcen verbrauchen. Effizienz- und Konsistenzstrategien reichen dafür laut Forschung nicht aus. Deshalb rückt die Suffizienz – das Prinzip des „Weniger ist mehr“ – zunehmend in den Mittelpunkt. Viele Menschen sind grundsätzlich bereit, ihren Konsum zu reduzieren. Sie setzen suffizientes Verhalten im Alltag jedoch selten um. Die Gründe sind meistens emotionale Abwehr, soziale Normen und fehlende Rahmenbedingungen. Auch Unternehmen berücksichtigen Suffizienz kaum, da sie oft im Widerspruch zu Wachstumszielen steht. Während es für den Konsum bereits konkrete Ansätze gibt, fehlen auf Produktionsseite praxistaugliche Strategien. Ideen wie langlebiges Design oder reduzierte Materialnutzung werden bisher selten umgesetzt. Gleichzeitig gewinnt die Rolle von Kunst und Kultur in Transformationsprozessen an Bedeutung. Kunst und Kultur können durch emotionale Ansprache, Reflexion und positive Narrative gesellschaftliche Veränderungen fördern und auch bisher wenig erreichte Zielgruppen ansprechen. Konkrete Projekte zeigen dieses Potenzial, haben jedoch meist keinen direkten Bezug zu Suffizienz.

Das Projekt konkret

Der Social Pop-Up Club schafft einen kulturellen Raum, in dem Suffizienz erlebbar wird. Am Hauptbahnhof Essen entsteht in einem leerstehenden Ladenlokal ein Raum für Suffizienz – durch Kunst und Kultur positiv erfahrbar und greifbar. Künstlerische und kulturelle Formate schaffen emotionale Zugänge, fördern Reflexion und aktivieren Handlungspotenziale. Ziel ist es, dass Menschen und Unternehmen am Essener Bahnhof suffizienzorientierte Konsum- und Produktionsmuster erproben und Werkzeuge für ihren Alltag an die Hand bekommen. Ein sechsmonatiges Kulturprogramm, das mithilfe von Künstler*innen und Kulturinstitutionen gestaltet wird, dient dafür als Übungsfeld. Die beteiligten Unternehmen, Einzelpersonen und Kulturinstitutionen werden hier zu Gestalter*innen ihrer suffizienten Zukunftsvision.  So verbindet das Projekt kulturelle Ausdrucksformen mit nachhaltiger Transformation und stärkt nachhaltige Handlungskompetenzen. Das Ruhrgebiet bietet mit Strukturwandel, Industrie, urbaner Vielfalt und Forschung einen idealen Resonanzraum für Suffizienz – zentral gelegen und gut vernetzt in der Metropolregion.

Jetzt mitmachen!

Du hast Lust beim Projekt mitzumachen? Du kommst aus dem Ruhrgebiet und möchtest eine wichtige Stimme der Suffizienz in Essen werden? Dann meld dich gerne bei Jennifer Wagner (E-Mail wird automatisch generiert).


Partner des Projekts

Futur Campus Ruhr

VHS Essen

Deutsche Bahn


Förderer des Projekts

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Deutsche Bahn

Fonds Soziokultur